MANNA VOM 14. JUNI

Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade – 1. Petr. 5:5.

Geliebte, laßt uns ganz besonders die Demut gut bewahren. Nur wenn wir in unseren Augen klein sind, kann Gott uns ohne Schaden für uns gebrauchen. Und doch schirmt er uns nicht vor jeder Prüfung hinsichtlich der Treue ab. Wenn der Herr dich deshalb heute etwas erhöht, wenn Er dir ein wenig Ermutigung durch Erfolg in Seinem Dienst schenkt, so nimm es demütig und sanftmütig an und denke an deine eigene Unwürdigkeit und Unzulänglichkeit, denn nur dann gefällt es Gott, durch dich zu wirken. Sei auch bereit, die Demütigungen des morgigen Tages als notwendig für deine Erziehung und für die richtige Ausgewogenheit des Charakters zu empfangen. Wenn der Erfolg von gestern bei dir unter der Demütigung von heute Ärger hervorruft, dann gib acht! Deine geistliche Entwicklung ist noch nicht so gründlich, wie sie sein sollte.

Die Hochmütigen haben eine zu hohe Meinung von sich selbst, sie verlassen sich auf sich selbst und suchen Selbsterhöhung. Die Demütigen unseres Menschengeschlechtes schätzen sich selbst gering ein, sie vertrauen eher Gott als sich selbst und erniedrigen sich für Ihn. Die Hochmütigen, die nach Stellungen trachten, die ihre Fähigkeiten und ihren Wert übersteigen, versuchen häufig, andere zu verdrängen, und stören immer Gottes Ordnung. Diesen muß Gott notwendigerweise widerstehen, während die Demütigen ständig von Gott erhoben werden, denn ihre Fähigkeiten und ihr Wert verdienen die Gunst, nach der sie nicht selbstsüchtig und unrechtmäßig trachten.

REPRINTS

R 1919

Sich des Herrn rühmen

R 5361

JESUS UND DIE KINDER

Jak. 4:6, 10; Jes. 57:15; 66:2; Mt. 20:26-28; Mk. 10:43-45; Hi. 22:29; Spr. 15:33; 29:23; Dan. 4:37; Lk. 14:11; 18:14; 1. Petr. 5:6.

Hymns

63, 47, 114, 134, 191, 229, 307.

Poems of Dawn

29 : Not I But Christ.