MANNA VOM 28 . MAI

So sind wir nun allezeit guten Mutes und wissen, daß, während einheimisch in dem Leibe [so lange wie wir mit den gegenwärtigen Verhältnissen - mit uns selbst und unserer Umgebung - völlig zufrieden sind], wir von dem Herrn ausheimisch sind – 2. Kor. 5:6.

Wenn wir nah beim Herrn sind, „mit Gott wandeln“, können wir mit den gegenwärtigen Errungenschaften, Verhältnissen usw. nicht vollständig zufrieden sein, sondern wir fühlen uns wie Pilger und Fremde, die eine bessere Ruhe, ein besseres Zuhause suchen, das „Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“. Aber das trifft nur auf diejenigen zu, die, wie der Apostel in Vers 7 erklärt, durch Glauben und nicht durch Schauen wandeln. „Wir sind aber guten Mutes [voller Glauben an Gott macht es uns Freude, durch Glauben zu wandeln] und wir möchten lieber ausheimisch vom Leib [heimatlos, Pilger und Fremde in dieser Welt] und einheimisch beim Herrn sein“, im Geist unserer Gemeinschaft.

Vertrauen, die volle Gewißheit des Glaubens, ist das Vorrecht des Volkes Gottes. Es gründet sich auf das Wort und den Eid des allweisen, gerechten, liebevollen und mächtigen Jehova. Sein Plan und unsere Erfahrung in Verbindung mit diesem Plan, soweit er enthüllt wurde, bestätigen Sein Wort und Seinen Eid völlig. In allen Situationen unserer Pilgerreise nach unserer Heimat dürfen wir uns über dieses Vertrauen freuen, da wir sehen, daß alle Dinge zu unserem Guten mitwirken. Das bewahrt uns davor, uns in dem Geist unserer Gesinnung ausheimisch vom Herrn zu fühlen.

REPRINTS

R 2230

LIEDER IM HAUS UNSERER PILGERSCHAFT

R 2230

LIEDER IM HAUS UNSERER PILGERSCHAFT

Mt. 6:25-34; 10:39; 16:26; 18:1-4; 24:38, 39; Lk. 8:14; 12:19; 14:17- 24; 21:34; Joh. 12:43; 15:19; 1. Kor. 7:29-31; 15:32; Phil. 3:18, 19; Kol. 3:2; Jak. 4:4; 1. Petr. 1:14, 24; 2:11.

Hymns

47, 322, 7, 94, 170, 172, 4.

Poems of Dawn

196 : In The Wilderness.