MANNA VOM 20 . MAI
Ein Eigentumsvolk, eifrig in guten Werken – Tit. 2:14.
Ein „eigentümliches Volk“ – eigentümlich weder in der Kleidung, in den Manieren, in der Sprache, noch eigentümlich in unklugen, sinnlosen Formen und persönlichen Eigenarten, sondern eigentümlich in dem Sinne, daß es von der Welt und ihrem Geist abgesondert ist. Es hat den Geist Christi - einen Geist der völligen Weihung für den Herrn und der Absonderung von der Welt und ihren selbstsüchtigen Zielen. Es ist eigentümlich in seinem Festhalten am Wort des Herrn als seinem einzigen Gesetz. Es ist eigentümlich darin, daß es weltliche Weisheit verwirft, wenn sie im Gegensatz zur göttlichen Offenbarung steht. Es ist eigentümlich darin, daß es in der Welt, aber nicht von der Welt ist. Es ist eigentümlich darin, daß es einen festen Glauben hat und im Einklang mit seinem Glauben und mit Eifer handelt. Es ist eigentümlich darin, daß es sich selbst aufopfert und nur den Willen seines Königs kennt. Es ist eigentümlich darin, daß es die Wahrheit kennt und fähig ist, Rechenschaft über die Hoffnung, die in ihm ist, zu geben, während andere nur spekulieren, sich wundern und zweifeln.
Die Eigentümlichkeit des Volkes Gottes besteht darin, daß es sich von Selbstsucht, Weltlichkeit, Sündhaftigkeit und Irrtum abgesondert hat und sich dem Dienst des Herrn hingibt. Für den Herrn ist es in dem Sinne eigentümlich, daß es Ihm gehört und für Ihn existiert, bereit ist, Ihm zu dienen und die Wahrheit und die Gerechtigkeit zu fördern. Als Eigentumsvolk ist es voller Begeisterung darauf bedacht, Gutes zu tun, indem es, je nach Gelegenheit, allen Menschen Wohltaten erweist, besonders aber dem Haushalt des Glaubens.
5. Mo. 7:6; 14:2; 26:18; Ps. 69:9; 1. Petr. 2:9; Eph. 2:10; Tit. 3:8; Gal. 6:7-10; 1. Kor. 15:58; 2. Thes. 3:13; 1. Thes. 5:15; 1. Tim. 6:18; Hebr. 13:16.