MANNA VOM 15 . MAI
Denn der Feigenbaum wird nicht blühen, und kein Ertrag wird an den Reben sein; und es trügt die Frucht des Olivenbaumes, und die Getreidefelder tragen keine Speise; aus der Hürde ist verschwunden das Kleinvieh, und kein Rind ist in den Ställen. - Ich aber, ich will in Jehova frohlocken, will jubeln in dem Gott meines Heils – Hab. 3:17, 18.
Wir sehen, daß Gott Böses in der Welt zuläßt, damit die Welt bestimmte Lektionen bitterer Erfahrung hinsichtlich der natürlichen Belohnung üblen Handelns lernen kann. Wir sehen aber auch, daß das Böse hinsichtlich der Heiligen einen Zweck erfüllt, indem sie geprüft, poliert und geläutert werden. Es bereitet sie darauf vor und sie erweisen sich dadurch als würdig, die wunderbaren Dinge, die Gott für die Treuen in Bereitschaft hält, als Überwinder zu erben.
Gott gefiel es, durch Seine Vorsehung zuzulassen, daß das fleischliche und das geistliche Israel in die entsprechende Gefangenschaft im buchstäblichen und symbolischen Babylon gehen sollte, wo es sehr wenig Gelegenheiten gab, einen äußerlichen Erfolg hinsichtlich des Einflusses auf die Menschen im allgemeinen zu entwickeln. Dennoch hat die Gnade des Herrn es ermöglicht, daß sich die Treuen im symbolischen Babylon an Gott und Christus aufgrund ihrer wunderbaren Werke des Heils erfreuen. Gottes Volk haben am äußersten Ende des Zeitalters bestimmte ungünstige und unfruchtbare Erfahrungen erreicht, aber auch darin findet es noch Freude an der besonderen Gunst des Herrn, wie diese Schriftstelle prophetischerweise verheißen hat.
REPRINTS
Joh. 15:21; 16:20, 33; Apg. 14:22; 20:23, 24; Röm. 8:18; 2. Kor. 4:17, 18; Ps. 103:9; 126:5, 6; Jes. 54:7, 8; 61:2, 3; Phil. 4:4; 1. Thes. 5:16; 1. Petr. 1:6; 4:13, 14; 5:10.