MANNA VOM 1 . MAI

Der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen - Mt. 20:28.

Wenn die Weihung für den Herrn geschieht, dann wird jedes Opfer unserer rechtmäßigen Ansprüche und Interessen zu unseren Gunsten als Christen, zugunsten des Ehegatten oder der Kinder, des Vaters oder der Mutter, der Nachbarn oder Freunde oder der Brüder in Christus von dem Herrn so angerechnet, als ob wir es für Ihn dargebracht hätten. Wenn die gleichen Dienste jedoch von einem anderen Standpunkt dargebracht würden - von einem ungerechtfertigten und nicht dem Herrn geweihten, oder nur für die Personen und nicht als ein Opfer für den Herrn - würden diese Dinge uns, Seinen Nachfolgern, nicht als unsere Opfer angerechnet werden.

Wie ausgesprochen passend ist es, daß der Sohn des Menschen, Adams herausragender Nachkomme, nicht kommen sollte, um bedient zu werden, sondern um zu dienen. Und wie sehr ist der Sohn des Menschen darin gegenüber dem Menschen Adam insofern erhaben, als dieser, der sich selbst diente, die Hoffnungen des Menschengeschlechtes zerstörte, während Jesus, der anderen diente, die Errettung des ganzen Menschengeschlechtes bewirkte. Er überragte den ersten Adam in dem Maße wie die Selbstlosigkeit die Selbstsucht überragt. Er ist unser Vorbild, und wenn wir diesem nachfolgen, werden wir uns für das Königreich tauglich machen.

REPRINTS

R 3265

"YE KNOW YOUR CALLING, BRETHREN."

R 5375

DAS GROSSE PRIVILEG DES WAHREN DIENENS

2. Kor. 8:9; Mt. 1:21; 4:23; 5:17; 9:13; 15:24; 18:11-14; 20:25-27; Mk. 1:38; Lk. 1:78; 4:18; 22:27; Joh. 4:34; 10:10; 13:4-17; 18:37; Apg. 10:38; Gal. 5:13; Hebr. 2:9, 14, 15, 18.

Hymns

275, 15, 28, 132, 212, 325, 326.

Poems of Dawn

163 : He That Scattereth Increaseth.