MANNA VOM 26 . APRIL
Wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken, gleichwie Gott von seinen eigenen – Hebr. 4:10.
KOMMENTARE
Anstatt einen Tag von den sieben zu fordern, beherrscht und reguliert das Gesetz der Liebe wahrhaftig unsere ganze Zeit. Sieben Tage der Woche sollen wir den Herrn, unseren Gott, aus ganzem Herzen und Verstand, aus ganzer Seele und Kraft lieben, sieben Tage in der Woche sollen wir unseren Nächsten wie uns selbst lieben, und sieben Tage in der Woche sollen wir auch ruhen - ruhen von unseren eigenen Werken; ruhen durch Glauben an das vollendete Werk Christi; ruhen in der Liebe Gottes und ruhen im Frieden Gottes, der jeden Verstand übersteigt und der in unseren Herzen beständig regiert.
In die Ruhe einzugehen bedeutet, daß wir Christi vollbrachtes Werk als unsere Rechtfertigung vor Gott annehmen und daß wir mit vollkommener Gewißheit in dem Bewußtsein verweilen, den zugerechneten Genuß aller Millenniumssegnungen zu besitzen. Wer diesen Glauben hat, hat in dem Sinne Frieden, daß er sich an der Gerechtigkeit Christi erfreut und nicht darauf aus ist, statt dessen seine eigene Gerechtigkeit zu errichten. Daher gibt ihm der rechtfertigende Glaube die Ruhe der Rechtfertigung. Überdies hat er in der Weihung die gleiche Art der Ruhe, derer Gott sich erfreut, indem er von dem Leben für sich und für die Welt abläßt und sich mit vollkommener Gewißheit auf das erfolgreiche Ergebnis des Planes Gottes freut.
Hebr. 3:7-4:11; Hi. 22:21, 26; 34:29; Ps. 4:8; 17:15; 25:12; 29:11; 37:4, 11, 37; 119:165 RLB; 125:1, 5 REB; Spr. 3:17, 24; Jes. 26:3, 12; 28:12; 53:5; 54:10, 13; 57:2, 19; Joh. 14:27; 16:33; Apg. 10:36; Röm. 5:1; 8:6; 14:17; 15:13; Gal. 5:22; Eph. 2:14-17; Phil. 4:7, 9; Kol. 3:15; 2. Thes. 3:16.