MANNA VOM 24 . APRIL

Ein jeder von uns gefalle dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung – Röm. 15:2.

KOMMENTARE

Die Lektion für jeden Jünger des Herrn ist, daß die besondere Mission seines Amtes, seiner Berufung in der heutigen Zeit, darin besteht zu opfern. . . . Eine Form des Dienstes, die oft von den Jüngern des Herrn nicht wahrgenommen wird, ist die Gelegenheit, im Interesse des Friedens auf unsere eigenen Wege oder Pläne, unsere eigenen Methoden oder Vorlieben zu verzichten und statt dessen die Pläne und Vorlieben der anderen anzunehmen, wenn es nur um eine Sache der persönlichen Vorliebe geht, und wo wir glauben, daß dem Herrn in dieser Angelegenheit der eine Weg ebenso recht ist wie der andere. Im Interesse des Friedens können wir unsere Vorlieben den Wünschen anderer opfern, wenn wir sehen, daß durch ein solches Verfahren etwas Gutes bewirkt werden kann.

Aus dem Zusammenhang ersehen wir, daß der heilige Paulus mit dem Nächsten einen Mitjünger des Herrn Jesus meint und andere in einem untergeordnetem Sinn. Es ist nicht nur die Pflicht sondern auch das Vorrecht des Jüngers Christi, sich selbst zu verleugnen, um den anderen zu gefallen, nicht jedoch ihrem Fleisch, sondern ihrem neuen Herzen, Sinn und Willen. Den anderen zu gefallen soll zu ihrem Guten dienen, so daß sie im Glauben, in der Hoffnung und der Liebe auferbaut werden können.

REPRINTS

R 5555

DAS KÖNIGLICHE GESETZ DER LIEBE

R 5412

DER GEIST DER HILFSBEREITSCHAFT

Mt. 8:19-22; 10:37-39; 13:44-46; 16:24, 25; 19:12, 21; Lk. 14:26-33; 21:2-4; Joh. 12:25; Apg. 20:22-24; 21:13; Röm. 14:1-15:5; 1. Kor. 6:12; 8:10-13; 9:12-27; 10:23, 24; Phil. 2:4; 3:7-11; 1. Petr. 2:11-16; 4:1, 2; Jud. 20, 21.

Hymns

224, 8, 23, 95, 134, 170, 259.

Poems of Dawn

165 : A LITTLE LIGHT