MANNA VOM 18 . APRIL
Geliebte, laßt euch durch das Feuer unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut – 1. Petr. 4:12, 13 – REB.
KOMMENTARE
In einer unfreundlichen Welt können wir nicht mehr erwarten als die Schmähungen unseres Meisters, denn der Diener steht nicht über seinem Herrn. Die Welt, das Fleisch und der Teufel stellen sich uns in den Weg. Es gibt innere Kämpfe und äußerliche Furcht; es gibt viele Pfeile und feurige Speere, die auf die Gerechten zielen. Aber welche Haltung bietet der Seele unter Trübsalen und harten Prüfungen Sicherheit? Ist es nicht die Stille vor Gott, das Warten und Wachen, um in allen Angelegenheiten zuerst Seine Führung und Seinen Willen zu erkennen, bevor wir es wagen, Dinge zu berühren, die oftmals viele Konsequenzen nach sich ziehen? So empfiehlt der Psalmist, indem er sagt: „Ich verstummte in Stille, ich schwieg vom Guten [sogar davon, etwas zu tun oder zu sagen, was in meinen Augen gut zu sein schien]“.
Es sollte Gottes Kinder nicht überraschen, wenn Prüfungen kommen, denn ihre Weihung schließt Leiden mit Christus ein. Sie sollten sich dadurch auch nicht entmutigen lassen, sondern es sollte eher ein Grund zur Freude sein, weil ihnen somit das Vorrecht gewährt wird, mit Christus zu leiden. Es ist eine Erfahrung, die die kommende Herrlichkeit um so süßer machen sollte. Je größer die Leiden sind, die erduldet werden, um so größer wird die Herrlichkeit sein, die geoffenbart werden soll. Möge uns dieser Gedanke wohl ermutigen.
REPRINTS
Röm. 6:1-11; 8:10, 17; 2. Kor. 1:5; 4:10; 1. Kor. 15:29-34; Mk. 10:35- 39; Kol. 2:11, 12; Gal. 2:20; 2. Tim. 2:10-12; Phil. 3:10; 1. Petr. 2:19-24; 3:14, 17, 18; 4:16, 19; Hebr. 7:26, 27; 13:10-16; 10:4-10, 19; 9:13-23; 1. Petr. 2:5, 9.