MANNA VOM 29 . MÄRZ
Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es – Eph. 2:8.
KOMMENTARE
Als Glieder des gefallenen menschlichen Geschlechtes waren wir nicht imstande, irgendetwas zu tun, was unser heiliger Gott annehmen konnte. Deshalb ist unsere jetzige Stellung als Christen nicht das Ergebnis irgendeiner Sache, die das alte Geschöpf tat oder getan haben könnte. Sie ist nicht von uns, sie ist Gottes Gabe. Diese Lektion muß gründlich wertgeschätzt werden, sonst werden wir ständig in der Gefahr sein zu fallen. . . . Weit davon entfernt, das neue Herz, den neuen Sinn und den neuen Willen als eine Entwicklung des alten Geschöpfes zu betrachten, möchte der Apostel, daß wir deutlich verstehen, daß es eine neue und getrennte Schöpfung ist. Wir wurden in Christus Jesus geschaffen, ein Werk Gottes - vorbereitet für gute Werke und nicht durch gute Werke.
Unsere Errettung ist eine unverdiente Gunst unseres himmlischen Vaters. Jede Gabe und jeder Segen kommt von Ihm, ohne daß wir es verdient haben. Während Er Glaube als eine Bedingung fordert, verdient unser Glaube Seine Gunst nicht mehr als der Bettler, der Almosen erhält, sie rechtmäßig verdient. Es entspringt Seiner Gnade, daß die Errettung der Rechtfertigung und die Errettung der Berufung Gottes zu uns gekommen sind. Wie sollten wir unserem großen Wohltäter danken und Ihn wertschätzen!
Röm. 3:19-5:2; 11:5, 6; 5. Mo. 9:5; Gal. 5:4; Eph. 1:19; 2:5; 2. Tim. 1:9; Mt. 16:17; Röm. 10:13, 14, 17; Phil. 1:29; Jak. 1:17; Röm. 11:28, 29.