MANNA VOM 21 . MÄRZ

Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen – Mt. 5:44.

KOMMENTARE

Hier ist eine Methode, die wahre Stellung deines eigenen Herzens gegenüber solchen zu überprüfen. Würdest du ihnen gern Güte erweisen und ihnen nach bester Fähigkeit helfen, den Irrtum ihres Weges zu erkennen und ihn zu überwinden? Kannst du lieblich für sie beten und geduldig ihre Schwäche, ihre Unkenntnis und ihren Mangel an Entwicklung ertragen und versuchen, ihnen durch ein edles Beispiel einen vorzüglicheren Weg zu zeigen? Wenn das zutrifft, dann ist es die Sünde, die du verabscheust, nicht aber der Sünder. Du solltest die Sünde hassen, aber niemals den Sünder. Solange Gottes untrügliches Urteil nicht erklärt hat, daß die Sünde und der Sünder unzertrennlich miteinander verbunden sind, kann die Liebe ihren Einfluß auf unsere Mitmenschen ausüben.

Die Vollendung der Liebe ist Liebe zu Feinden. Es gibt auch nichts in der Liebe, das schwerer zu entwickeln ist, als Liebe zu Feinden. Wer seine Feinde lieben, segnen, ihnen Gutes tun und für sie beten kann, ist wahrhaft reich im Charakter. Und wenn er diese Eigenschaften bis ans Ende beständig beibehält, wird er des Eingangs in das ewige Königreich sicher sein, denn dies setzt richtige Liebe zu Gott, zu Jesus, zu den Brüdern und zur Menschheit voraus, welches alles miteinander verbunden vollkommene Liebe ausmacht.

REPRINTS

R 1330

„DAS BAND DER VOLLKOMMENHEIT“

R 2957

DIE VERTEIDIGUNG UND DIE HINRICHTUNG DES STEPHANUS

2. Mo. 23:4, 5; Spr. 20:22; 24:29; 25:21; Lk. 6:27, 35; Röm. 12:14, 17, 19, 20; Mt. 5:10-12, 45-47; Lk. 23:34; Apg. 7:60; 1. Kor. 4:12, 14; 1. Petr. 2:23.

Hymns

322, 105, 134, 93, 130, 136, 25.

Poems of Dawn

22 : TELL ME ABOUT THE MASTER.