MANNA VOM 24 . FEBRUAR
Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er, seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sendend, die Sünde im Fleische verurteilte, auf daß das Recht des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln – Röm. 8:3, 4.
KOMMENTARE
Welcher Trost und was für eine Erleichterung liegen in diesen Zusicherungen! Das sind wahrhaft wunderbare Worte des Lebens! Sie erfüllen uns mit Hoffnung. Wenn Gott die vollkommene Absicht des Herzens anstatt der absoluten Vollkommenheit des Fleisches annimmt, so besteht wirklich die Hoffnung, daß wir den Maßstab, den Er für uns aufgestellt hat, erreichen, den Maßstab der Vollkommenheit. . . . Wir können nach dem Geist wandeln, obgleich wir nicht fähig sind, die Anforderungen des Geistes ganz zu erfüllen, soweit es unsere sterblichen Leiber betrifft. Unser Sinn kann auf der Ebene des Geistes wandeln, unsere Absichten können vollkommen sein, und das ist es, was unser himmlischer Vater in uns sucht, die Vollkommenheit der Absicht.
Wegen des Sündenfalles sind unsere körperlichen, geistigen, moralischen und religiösen Fähigkeiten unvollkommen, und wir sind unfähig das Gesetz, das das Maß der Fähigkeit eines vollkommenen Menschen ist, zu erfüllen. Aber das Opfer Christi um unsertwillen versieht uns im Glauben mit einem Kleid der Gerechtigkeit, das alle unsere Sünden aus Schwäche und Unwissenheit bedeckt. Dadurch, daß diese nicht gegen uns zählen, können wir in dem neuen Herzen, dem neuen Sinn und dem neuen Willen die Gerechtigkeit des Gesetzes insofern erfüllen, als wir nicht nach dem Fleisch sondern nach dem Geist wandeln.
REPRINTS
Apg. 13:39; Röm. 3:20; 7:5-11; 10:4; Gal. 2:16; 4:4, 5; Hebr. 7:18; 10:1, 2; 2. Kor. 5:21; Gal. 3:13; 5:16, 25; Tit. 2:11, 12.