MANNA VOM 21 . FEBRUAR
Mein Fels und meine Burg bist du; und um deines Namens willen führe mich und leite mich – Ps. 31:3.
KOMMENTARE
Nachdem der Herr uns bestimmte Lektionen und Erfahrungen erteilt hat, wovon einige in stillen und ruhigen Verhältnissen zu uns kamen, kann sich die Vorgehensweise ändern, und die Vorsehungen des Herrn können darauf hindeuten, daß die Verhältnisse, die vorher in bestimmter Hinsicht sowohl günstig als auch ungünstig waren, aufgehoben werden und zu neuen Umständen und Verhältnissen führen. Der wahre geistliche Israelit soll weder murren noch klagen oder auch nur seine Wünsche zum Ausdruck bringen, sondern zum Herrn aufschauen, damit Er ihn leite. Wenn er die Führung der göttlichen Vorsehung erkennen kann, auch wenn er sich in einem wüstenartigen Zustand befindet, der dürrer und weniger wünschenswert als der vorherige ist, so soll er sich, ohne zu zweifeln, mit Liedern des Glaubens und Vertrauens vom Herrn leiten lassen.
Gott, als unser Fels, ist unser Beschützer so wie ein Fels, der sich hoch über die stürmischen Wogen erhebt und denjenigen schützt, der auf ihm seine Zuflucht vor dem Sturm genommen hat. Als unsere Burg schützt Er uns nicht nur gegen die heftigen Angriffe unserer Feinde, sondern Er stärkt uns auch, ihre Angriffe zurückzuweisen und ihnen desto größeren Schaden zuzufügen. Als unser Beschützer und unsere Stärkung führt Er uns durch Seine Wahrheit und leitet uns durch Seine Vorsehungen, damit wir Seinen Charakter erlangen können. Als unser Führer lenkt Er unsere Schritte, als unser Leiter zeigt Er uns unseren Lauf über Wege, die uns unbekannt sind, sogar bis zum Königreich.
1. Mo. 28:15; 49:24, 25; 2. Mo. 6:6, 7; 12:13, 17, 23; 14:29, 30; 19:4; 23:20; 4. Mo. 23:23; 5. Mo. 32:4; Hi. 1:10; Ps. 34:15, 17, 19, 20; 41:1-3; 46:1-7; 91; 121; 125:1-3; 146:7, 8; Mt. 10:29-31.