MANNA VOM 4 . DEZEMBER
Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisset, wieviel mehr wird der Vater, der vom Himmel ist, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! – Lk. 11:13.
KOMMENTARE
Welch einen Segen würde es bedeuten, wenn alle geweihten Angehörigen des Volkes des Herrn zu dem Punkt gebracht werden könnten, daß das Hauptziel des Lebens, die Last all ihrer Gebete darin bestünde, ein größeres Maß des Geistes des Herrn, des Geistes der Heiligkeit, des Geistes der Wahrheit, des Geistes Christi, des Geistes einer gesunden Gesinnung zu haben! Wenn sie dann mit dem Herrn bis zum Anbruch des Tages ringen würden, so würde ihr Festhalten an Ihm sicher den erwünschten Segen bringen. Der Herr hat sich Seinem Volk gerade zu dem Zweck offenbart, ihm diesen Segen zu schenken; nichtsdestoweniger hält Er ihn zurück, bis es gelernt hat, ihn wertzuschätzen und ernsthaft zu begehren.
Wenn unser Herr Seinen Jüngern sagt, daß sie böse sind, meint Er nicht, daß ihre Absichten schlecht sind, sondern vielmehr daß sie in der Gesinnung und im Herzen gefallen sind. Er deutet jedoch an, daß sie immer noch Spuren des Bildes Gottes besitzen, wodurch sie wissen, wie sie ihren Kindern natürliche gute Gaben geben sollen und auch in der Lage dazu sind. Vom unvollkommenen Wesen, das einiges Gutes tun kann, schließt Er, daß der absolut Vollkommene mehr Gutes tun kann, d.h. Seinen heiligen Geist Seinen Kindern, die Ihn darum bitten, geben kann und geben wird. Die Gabe des heiligen Geistes ist die höchste geistige Gabe. In der Tat ist sie die Summe all unserer gegenwärtigen geistlichen Segnungen und „das Unterpfand“ unseres ewigen Erbteils. Deshalb sollten Bitten um den heiligen Geist die Hauptlast all unserer Gebete zu unserem himmlischen Vater sein. Gott gibt diesen den Seinen.
Ps. 103:13; Spr. 1:23; 3:12; Joe. 2:29; Mt. 7:7-11; 21:22; Mk. 11:24; Joh. 14:16; 15:7; 4:10; Eph. 1:3; Tit. 3:4, 5.