MANNA VOM 18 . DEZEMBER
Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun – Hebr. 13:6.
KOMMENTARE
Um im Leben auf dem richtigen Weg zu sein, um in der Lage zu sein, den Prüfungen und Schwierigkeiten des Lebens, die an uns herantreten, zu begegnen und ihnen in dem richtigen Geist, den der Herr lenkt – in dem Geist, der sich in der Trübsal freut und solche Erfahrungen für lauter Freude achtet – zu begegnen, ist es notwendig, daß alle Furcht vor Menschen, die eine Schlinge ist, beseitigt werde. Unser Herr leitet uns an, daß wir Jehova fürchten sollten und nicht unsere sterblichen Mitmenschen. Die Gerechten sind kühn wie ein Löwe und auch sanft wie eine Taube und ein Lamm. Diese besondere Vereinigung sollte bei jedem Christen vorhanden sein, und wir bezweifeln, daß man sie woanders finden kann.
Dieser Vers enthält eine der kostbaren Zusicherungen des Herrn für uns inmitten der Widerstände der Menschen gegen den Weg der Treuen. Die Menschen können höchstens nur den Leib töten; sie können das neue Herz, den neuen Sinn und den neuen Willen nicht zerstören; jener wird beim Aufwecken in der Auferstehung hervorkommen. Überdies gibt es Maße und Grenzen, die von dem Herrn über ihren Widerstand gegen uns gesetzt sind, denn auf sie lassen sich die Worte anwenden: „Bis hierhin und nicht weiter.“ Der Herr wird ihnen nicht erlauben, uns etwas anzutun, außer was unserem neuen Herzen, Sinn und Willen Gutes tun wird, wenn wir richtig geübt sind. Der Vater hat dies wiederholt dadurch gezeigt, daß Er uns gegen ihren Widerstand und inmitten ihres Widerstandes geholfen hat, sei es, daß diesem Widerstand im Kirchenwesen, im Staat, im Kapital, in der Arbeit, in der Familie oder in der Gesellschaft begegnet werden mußte. Manchmal schien sich Seine Hilfe lange zu verzögern, jedoch ist sie in Übereinstimmung mit der Zusicherung dieser Schriftstelle immer zur rechten Zeit gekommen. Diese Zusicherung, die durch Gottes Vorsehung in unserem Leben unterstützt wird, veranlaßt uns, inmitten des „Widerspruchs von den Sündern gegen“ uns mutig zu sein.
REPRINTS
Ps. 3; 27; 28:1; 56:1-11; 118:5-16; Spr.29:25; Jes. 8:12; 51:12, 13; Dan. 3:17, 18; Mt. 8:26; 10:28; Röm. 8:15, 33-39; 2. Tim. 1:7; 1. Petr. 3:13, 14; 1. Joh. 4:4, 16-18.