MANNA VOM 27 . NOVEMBER

Zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geiste, und eben hierzu wachend in allem Anhalten – Eph. 6:18.

KOMMENTARE

In allem, was wir sagen und tun, sollen wir den Geist des Gebetes besitzen; das heißt, unsere Herzen sollten sich beständig an den Herrn um Leitung in allen Angelegenheiten des Lebens wenden, damit wir mit unserer Kraft das tun können, was unsere Hände zu tun finden, und zwar so, daß es Ihm wohlgefällt, und damit wir von Ihm vor der Versuchung geschützt werden können, die anderenfalls für uns nicht mehr auszuhalten wäre, und damit wir schließlich von dem Bösen befreit werden und einen Platz im Königreich unseres Herrn haben. Geschwister, wir wollen uns immer mehr an diese Worte unseres Herrn erinnern und sie in die Praxis umsetzen: „Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung hineinkommt“.

Das Gebet ist das geäußerte oder nicht geäußerte aufrichtige Verlangen des Herzens, das sich an Gott wendet, um gute Dinge zu erlangen. Es ist so wesentlich für unsere Entwicklung, wie das Verlangen des natürlichen Menschen nach menschlichen Segnungen für sein menschliches Wachstum nötig ist. So wie der natürliche Mensch ohne dieses Verlangen bald sterben würde, so würde das neue Herz, die neue Gesinnung und der neue Wille ohne das wahrhaftige Gebet sterben. Unsere Gebete sollen nicht rein formell sein, sie sollen innig sein, denn die Dinge, um die wir bitten, sollten ernsthaft gewünscht werden. Solche Gebete, die im Einklang mit dem Wort des Herrn dargebracht werden, sind einer Antwort sicher. Wenn wir nicht nach der Antwort Ausschau halten, verfehlen wir oft, die Antwort des Herrn auf unsere Bitten zu bemerken. Und manchmal verfehlen wir, Seine Antwort zu bemerken, obwohl wir danach Ausschau halten, weil Er das Gewähren unserer Bitten verzögert. Deshalb ist Beharrlichkeit in solchem Wachen unbedingt erforderlich. Sie wird zur rechten Zeit belohnt werden, wenn wir die lang erwartete Antwort erhalten.

REPRINTS

R 2773

GETHSEMANE – WACHEN UND BETEN

R 5707

DAS GEBET - SEIN GEBRAUCH UND SEIN MISSBRAUCH

Lk. 11:5-13; 21:36; Ps. 5:1-3; 116:1, 2; Dan. 6:10; Apg. 6:4; 10:2, 9; Röm. 12:12; Phil. 4:6, 7; Kol. 4:2; 1. Thes. 5:17; Mt. 26:39-44; Eph. 1:16; 1. Tim. 5:5.

Hymns

35, 239, 183, 130, 19, 199, 324.

Poems of Dawn

118b : A PRAYER.