MANNA VOM 19 . NOVEMBER
Laßt uns wachen und nüchtern sein – 1. Thes. 5:6.
KOMMENTARE
Laßt uns in dem Sinne wachen, daß wir sorgfältig alle Anweisungen beachten, die uns der Herr, unser Gott, hinsichtlich dessen, was ein annehmbarer Dienst für Ihn wäre, gegeben hat. Laßt uns über uns selbst wachen und danach streben, so nahe wie möglich in den Fußstapfen des großen Hohenpriesters zu wandeln. Laßt uns in dem Sinne nüchtern sein, daß wir nicht leichtfertig werden und daß wir, während wir glücklich, freudig im Herrn und frei von den ängstlichen Sorgen sind, die auf vielen anderen durch eine falsche Auffassung über den Charakter und Plan unseres Vaters lasten, nichtsdestoweniger in dem Sinne einer ernsthaften Wertschätzung der gegenwärtigen Gelegenheiten und Vorrechte nüchtern sein können – nicht gedankenlos nachlässig, indem wir uns Gelegenheiten und Vorrechte entgehen lassen, was wir später bedauern würden.
Das Wort wachen beinhaltet die Funktion des Wachtpostens. Es deutet darauf hin, daß wir bewaffnet sind, wach bleiben, unsere Gesinnungen, Gedanken, Beweggründe, Worte, Handlungen, Umgebungen und Einflüsse, die auf uns und durch uns wirken, begutachten, alle Dinge, die in das Lager unserer Sinne und Herzen eintreten oder es verlassen wollen, in Frage stellen, skeptisch gegenüber ihren Behauptungen, freundlich zu sein, sind und den Beweis für solche Behauptungen verlangen, diejenigen, die unfähig sind, einen solchen Beweis zu liefern, gefangennehmen, den Ausgang oder Zutritt aufgrund eines solchen Beweises zulassen, den ganzen Bereich unserer Pflichten und Vorrechte überblicken und auf der Wache bleiben, bis wir abgelöst werden. Nüchtern sein bedeutet Ausgeglichenheit in der Gesinnung und in der Urteilskraft, nicht indem wir diejenigen, die an unserem Kampf teilnehmen, über- oder unterschätzen, sondern indem wir unsere Schwachheiten, Bedürfnisse, Absichten und Fertigkeiten und die unserer Feinde erkennen sowie die Stärken, Absichten und Hilfen unseres Anführers, die Mühsale, die Dauer und den Zweck unseres Kampfes, die Gewißheit der Niederlage für die Untreuen und die Gewißheit des Sieges für die Treuen. Aufgrund einer solchen Erwägung sollen wir große und beständige Vorsicht ausüben.
2. Mo. 23:13; 34:12; 5. Mo. 4:9, 23; Jos. 22:5; 1. Kö. 8:25; Ps. 39:1; 141:3; Spr. 4:23; Mal. 2:15; Mt. 16:6; 24:4; 26:40, 41; Lk. 11:35; Apg. 20:28-31; 1. Kor. 10:12; 16:13; Eph. 5:15; 6:18; 1. Tim. 4:16; Hebr. 2:1; 3:12; 1. Petr. 1:13; 4:7; 5:8.