MANNA VOM 15 . NOVEMBER
Wer da sagt, daß er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt hat – 1. Joh. 2:6.
KOMMENTARE
Er soll so wandeln, wie unser Herr gewandelt ist, in seinem allgemeinen Verhalten und in seiner Beziehung zu allem, was gut ist, und dementsprechend soll er alles, was böse ist, vermeiden. Er soll so nah wie möglich in den Fußstapfen Jesu‘ wandeln. Das bedeutet jedoch nicht, daß er in einem unvollkommenen Körper auf der Höhe der ganzen Vollkommenheit unseres Herrn, der selbst in Seinem Fleisch vollkommen war, wandeln sollte oder könnte. Es bedeutet genau das, was es sagt, daß wir wandeln sollten, wie Er gewandelt ist – auf demselben Weg, in dieselbe Richtung, zum selben Ziel und nach dem gleichen Maßstab, den Er anerkannt und festgesetzt hat.
In Christus zu bleiben bedeutet nicht nur Weihung und Erfüllung vom Geist, sondern auch Stetigkeit in der geweihten Haltung, Gestorbensein sich selbst und der Welt gegenüber und Lebendigkeit gegenüber Gott. Jesus erfüllte Seine Weihegelübde: Er blieb sich selbst und der Welt gegenüber tot und lebendig gegenüber Gott. Deshalb studierte Er das Wort, wachte und betete im Einklang mit dem Wort, verbreitete und setzte das Wort in die Tat um und litt in Heiligkeit um der Treue zum Wort willen. Wer auch immer in Christus bleibt, sollte sich nicht nur so verhalten, sondern wird es sicherlich im Geist vollkommen tun und im Fleisch so annähernd vollkommen, wie es sein gefallenes irdisches Gefäß zulassen wird. Ein Wandel wie der Wandel Christi ist wahrhaftig gesegnet. Wer so handelt, besitzt alle Dinge.
Joh. 15:1-9; 13:15, 34; Phil. 2:5-8; 1. Petr. 2:21-24; Mt. 11:29; 20:28; Mk. 10:43-45; Lk. 22:26, 27; Röm. 8:29; 15:2, 3, 5, 7; Eph. 5:2; 1. Kor. 3:13; Hebr. 12:2-4; 1. Joh. 3:16; 4:17; 2. Joh. 9; Offb. 3:21; 14:4.