MANNA VOM 11 . NOVEMBER
Reichet aber auch dar, indem ihr allen Fleiß anwendet, in eurem Glauben die Tugend [innere Stärke] – 2. Petr. 1:5.
KOMMENTARE
Eine große Schwierigkeit, die das Volk des Herrn hat, besteht darin, daß auch wenn es sich für den richtigen Weg entschieden hat und so der Versuchung widersteht, seine Schritte nicht eindeutig genug sind. Viele sagen dem Versucher: „Ich habe beschlossen, dieses Mal nicht nachzugeben.“ Somit lassen sie bei sich selbst eine Gelegenheit für den Versucher offen wiederzukehren. Die Vorgehensweise unseres Herrn war die richtige: Wir sollten den Versucher ein für allemal abweisen. Wir sollten unseren Standpunkt so fest behaupten, daß es selbst der Widersacher nicht der Mühe wert hält, in diesem Punkt zu uns zurückzukommen. „Hebe dich weg von mir, Widersacher, ich will meinen Gott anbeten und Ihm allein dienen“.
Nachdem wir verstandesmäßige Wertschätzung für Gott und Christus und Vertrauen des Herzens zu ihnen als Fundament des christlichen Charakters entwickelt haben, sollen wir die anderen höheren erstrangigen Gnaden auf dieser Grundlage bauen, indem wir mit der inneren Stärke beginnen, deren Wesen die Hoffnung auf Sieg ist. Der Herr hat uns die Gegenstände einer solchen Hoffnung und eine sichere Grundlage für sie in Seinem mit einem Eid bestätigten Bund, im Priesteramt Christi und in der Beteiligung des Geistes gegeben. Eine solche Hoffnung wird uns den Mut geben, jeder beliebigen Schwierigkeit zu begegnen und gegen jeden beliebigen Feind weiterzukämpfen. Um eine solche innere Stärke zu entwickeln, erfordert es beständigen Fleiß, andernfalls werden sich unsere Anstrengungen, wenn sie keine Unterstützung durch die Treue haben, schließlich als ungenügend zum Überwinden erweisen
REPRINTS
Hebr. 11:1, 2, 39; Ps. 27:13; Röm. 8:24, 25; 2. Kor. 4:18; 5:7; Jos. 1:1- 9; 2. Chr. 19:11; Spr. 28:1; 1. Kor. 16:13; Phil. 1:27, 28; 2. Tim. 1:7.