MANNA VOM 29 . OKTOBER
Allenthalben bedrängt, aber nicht eingeengt; in Verlegenheit, aber nicht verzweifelnd; verfolgt, aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht umkommend; allezeit das Sterben Jesu in dem Leibe umhertragend – 2. Kor. 4:8-10.
KOMMENTARE
Diejenigen, die im gegenwärtigen Leben für den Herrn und für die Wahrheit die größte Schande, die größte Schmach, die größten Prüfungen, die größten Verfolgungen freudig ertragen und daher Erfahrungen haben, die denen unseres Meisters und Vorbildes am ähnlichsten sind, werden in der Zukunft, dessen sind wir sicher, im Verhältnis zu ihrer Treue, die sie in solchen Opfern gezeigt haben, eine große Belohnung erhalten – wie der Apostel gesagt hat: „Stern unterscheidet sich von Stern an Herrlichkeit“.
Es gefällt dem Herrn nicht besonders zuzulassen, daß unser Leben in äußerlichen Dingen völlig ruhig ist. Eine solche Verfahrensweise würde uns für den gegenwärtigen und zukünftigen Dienst der Heiligen untauglich machen. Im Gegenteil, es ist des Herrn Wohlgefallen, alle Arten von ungünstigen Erfahrungen für uns zuzulassen, und unter einigen von ihnen zerbrechen unsere Kräfte beinahe. Er gibt uns Gnade, die für jede Zeit der Not genügend ist, indem Er die Bürden unserem Rücken anpaßt und unseren Rücken den Bürden. Auf diese Weise führt Er uns, wie im Falle unseres Herrn, als Seine Jünger, die wir täglich unser menschliches Leben mit unserem teuren Herrn in einem lieblichen Opfer niederlegen, allmählich zur Vollkommenheit des Charakters.
REPRINTS
Apg. 9:16; Röm. 8:17, 18, 23; 1. Kor. 4:12, 13; 2. Kor. 1:5-7; 4:11-18; 6:4, 5; 11:23-28; Phil. 1:29; 2:27-29; 2. Thes. 1:4, 5; Jak. 5:10; 1. Petr. 5:10.