MANNA VOM 16 . OKTOBER
Er verwandelt den Sturm in Stille – Ps. 107:29.
KOMMENTARE
Heutzutage vertreten wir die Sache des Herrn inmitten der tobenden Elemente menschlicher Leidenschaften, Widersprüche usw., und unsere Herzen würden gelegentlich in Schrecken versetzt, es sei denn der Glaube ist in der Lage, den Herrn bei uns im Schiff zu sehen, und imstande, den Gedanken an Seine starke Macht zu ergreifen, die der Welt zu Seiner Zeit und auf Seine Art Frieden zusprechen wird. . . . Jedoch darf es uns nicht überraschen, wenn eine dunkle Stunde vor uns liegen wird, wenn eine Zeit kommt, in der die stürmischen Winde so sehr wüten, daß viele vor Furcht schreien und zittern werden. Laßt uns die wertvollen Erfahrungen der gegenwärtigen Zeit gut lernen, so daß uns unser Glaube dann nicht im Stich läßt, so daß wir in der dunkelsten Stunde singen und uns an Ihm, der uns geliebt hat und uns mit Seinem eigenen kostbaren Blut erkauft hat, erfreuen können und das Lied von Moses und dem Lamm singen können.
In den Erfahrungen der Menschheit hat es viele bildliche Stürme gegeben. Dazu gehören die Erfahrungen des Menschengeschlechtes mit dem Bösen und die Leiden der Alt- und Jungwürdigen, Israels, der Kleinen Herde und der Großen Schar. Nach all dem hat der Herr eine Stille geschaffen oder wird sie schaffen. Der Sturm in dieser Schriftstelle trifft besonders auf die beispiellosen Leiden der Zeit der Drangsal zu. Die Schiffe der menschlichen Organisationen werden in diesem Sturm vollständig Schiffbruch erleiden, und viele der Seemänner, Offiziere und Passagiere werden in den Wogen der Anarchie versinken. Später werden sich alle an der Stille nach dem Sturm im Millenniumshafen erfreuen.
REPRINTS
3. Mo. 26:6; 1. Kö. 19:11, 12; Hi. 5:19; Ps. 34:15; 107:21-28; Dan. 12:1, 2; Ho. 2:18; Nah. 1:12; Zeph. 3:8, 9; Lk. 2:14; Jes. 26:3; Joh. 14:27; 16:33; 1. Kor. 10:13; Hebr. 12:11; 1. Petr. 5:10.