MANNA VOM 14 . OKTOBER

Gerechtigkeit und Recht üben ist Jehova angenehmer als Opfer – Spr. 21:3.

KOMMENTARE

Wir sollen in der Liebe wachsen, denn die Liebe ist die Hauptsache. Doch bevor wir große Fortschritte in der Entwicklung der Liebe machen können, müssen wir lernen, gerecht, korrekt und rechtschaffen zu sein. Das Sprichwort, daß ein Mensch erst gerecht sein sollte, bevor er wohltätig ist, stellt die Angelegenheit richtig dar. Es obliegt deshalb dem Volk des Herrn, dieses Thema der Gerechtigkeit ständig zu studieren und die Lektionen, die dem göttlichen Wort eingeprägt sind, täglich in die Tat umzusetzen. Diejenigen, die diese richtige Grundlage des Charakters erreichen, bevor sie mit dem Aufbau der Liebe anfangen, werden finden, daß sie geeignete Fortschritte machen. Jede Art der Liebe, die auf der Ungerechtigkeit oder falschen Ideen hinsichtlich der Gerechtigkeit gegründet ist, ist trügerisch; es ist nicht die Liebe, die der Herr als Prüfstein für die Jüngerschaft fordert.

Mit Gerechtigkeit ist hier Rechtschaffenheit und mit Recht wahre Unterweisung gemeint. Opfer haben im allgemeinen die Bedeutung von guten Werken der Liebe, aber hier haben Opfer die Bedeutung von guten Werken, die gegen die Gerechtigkeit und Wahrheit verrichtet werden. Die Schriftstelle bedeutet weder, daß das Opfern nicht von dem Herrn gewünscht ist, noch daß die guten Werke der Liebe, wenn sie im Einklang mit Gerechtigkeit und Wahrheit verrichtet werden, dem Herrn nicht mehr gefallen als Gerechtigkeit und Wahrheit ohne die guten Werke der selbstlosen Liebe. Der Gedanke ist eher, daß es dem Herrn lieber ist, wenn wir die Werke der Gerechtigkeit und Wahrheit ohne Opferdienst verrichten, als daß wir Opferdienst entgegen der Gerechtigkeit und Wahrheit verrichten.

REPRINTS

R 3321

„SIEH NUN DIE GÜTE UND DIE STRENGE GOTTES“

R 5430

RECHT – GERECHTIGKEIT – DIE GRUNDLAGE DES CHRISTLICHEN CHARAKTERS

1. Sam. 15:22; Ps. 1:3; 15; 24:3-5; 106:3; 112:4-8; Spr. 2:5-20; Jes. 32:16-18; Hos. 6:6; Mi. 6:6-8; Mt. 5:20; Joh. 14:21-24; 15:4, 5, 8; Röm. 6:19-22; 14:17-19; 1. Kor. 13:1-7.

Hymns

125, 296, 79, 99, 54, 187, 190.

Poems of Dawn

133 : STEADFAST, IMMOVABLE