MANNA VOM 7 . JANUAR
Redet Böses von niemandem – Tit. 3:2 KJV .
KOMMENTARE
Wenn die Kreuzesstreiter einmal den richtigen Gedanken erkennen werden, daß Verleumdungen und üble Nachreden ein Meuchelmord an dem Charakter eines anderen sind, und daß man dem anderen den guten Namen raubt, wenn man schlecht über ihn spricht, um so eher werden sie sehen, in welchem wirklich scheußlichen Licht diese Dinge stehen, wie sie in den Augen des Herrn erscheinen. Aber wenn sie diese Dinge erst einmal vom wahren, göttlichen Standpunkt aus betrachten, so muß dadurch ihr neues Herz, ihre neue Gesinnung und ihr neuer Wille zur größtmöglichen Anstrengung wachgerüttelt werden, um solche Handlungen des Fleisches und des Teufels zu überwinden. Jeder wird suchen, den alten Sauerteig der Bosheit, des Neids, des Streites, der Unehrlichkeit und des üblen Nachredens zu beseitigen, damit er ein reines Herz habe und ein Ebenbild des Herrn sei.
Jeder von uns hat so viele Fehler, und andere haben so viele gute Eigenschaften, daß es unpassend ist, wenn wir schlecht über andere reden. Unsere eigenen Fußböden sollten reingefegt werden, bevor wir versuchen, die Fußböden anderer zu fegen, und das Fegen wird uns besser helfen, mit anderen Mitgefühl zu haben. Wir dürfen nur dann unhöfliche Dinge über andere sagen, wenn uns die Goldene Regel dazu bewegt, Schaden zu verhüten, der sicher erfolgen würde, wenn wir diese Dinge nicht sagen würden.
2. Mo. 22:28; Ps. 10:7, 8; 34:13; 41:5-9; 64:2-5; Spr. 4:24; 10:11, 19, 31, 32; 12:5, 6, 13, 17-19; 15:1, 4, 28; 16:27, 28; 26:20-23, 28; Pred. 10:11 LB, 20; Jes. 32:6, 7; Mt. 12:34-37; Eph. 4:25, 29, 31; Jak. 3:5-10; 4:11.