MANNA VOM 5 . JANUAR

Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen – Röm. 15:3.

KOMMENTARE

Laßt uns zusehen, die Schmähungen Christi so zu ertragen, wie Er sie ertragen hat - voller Mitleid und im Gebet für die Irrenden und Verdorbenen – ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe. Voller demütiger Entschiedenheit betrachten wir es als Vorrecht, unsere Hingabe für den Herrn dadurch zu beweisen, daß wir Schwierigkeiten in Seinem Dienst als gute Soldaten ertragen. Er war über das Auftreten der menschlichen Verderbtheit nicht verwundert. Er wußte, daß Er sich in einer unfreundlichen Welt aufhielt, die von der Sünde gefangen war und sich größtenteils unter der Herrschaft des Fürsten der Finsternis befand. Aus diesem Grund erwartete Er auch Schmach, Hohn und Verfolgungen. Er ertrug das alles geduldig, während Sein großes, liebevolles Herz, das das eigene Leiden fast nicht beachtete, voller Mitleid und liebevoller Sorge für andere war.

Da der Charakter unseres himmlischen Vaters durch die Täuschungen des Widersachers falsch dargestellt wurde, und weil Sein Vorsatz durch die Sündhaftigkeit und Unwissenheit der Menschheit mißverstanden wurde, kam es dazu, daß Er von den Gottlosen geschmäht wurde. Diejenigen, die sich als Sein wahres Volk auf Seine Seite stellen, erleiden um seinetwillen, wenn sie Ihn verteidigen, von den gleichen Personen Schmähungen, aber nicht notwendigerweise noch gewöhnlich mit denselben Dingen.

REPRINTS

R 1963

DER KONTRAST ZWISCHEN MENSCHLICHER VOLLKOMMENHEIT UND MENSCHLICHER VERDERBTHEIT

R 5116

VERFOLGUNGEN UND FEURIGE PRÜFUNGEN: DIE ERFAHRUNG DER CHRISTEN

Ps. 69:9; Mk. 12:35-40; Lk. 12:50; Röm. 6:1-11; 8:10, 17, 18; 15:2, 3; 1. Kor. 15:29-34; 2. Kor. 1:5; 4:8-5:9; Gal. 2:20; Phil. 3:10; Kol. 1:24; 2:11, 12; 2. Tim. 2:10-12; 1. Petr. 2:19-24; 3:13-18; 4:12-19.

Hymns

134, 135, 203, 277, 299, 325, 326.

Poems of Dawn

185 : PATIENCE