MANNA VOM 30 . JANUAR
Er [Jesus] sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, daß sie allezeit beten und nicht ermatten sollten – Lk. 18:1.
KOMMENTARE
Wenn wir zu Gott kommen, brauchen wir keine Furcht zu haben, daß Er zu sehr mit anderen Dingen von größerer Wichtigkeit beschäftigt ist, oder daß es Ihm lästig ist, daß wir wiederholt mit Dingen von geringer Bedeutung zu Ihm kommen. Um uns in diesem Punkt Gewißheit zu schenken, gab unser Herr das Gleichnis von der aufdringlichen Witwe, die aufgrund ihrer Aufdringlichkeit erhört wurde und eine Antwort erhielt. Wenn wir so handeln, beweisen wir beides, die Ernsthaftigkeit unserer Wünsche und unseren Glauben, daß unsere Gebete beantwortet werden, falls wir nicht aus Mangel an Glauben oder Eifer ermüden, wenn sich die Antwort verzögert, wie es oft notwendigerweise sein muß, denn in Gottes ganzem Wirken spielt die Zeit eine wichtige Rolle.
Wie glückselig die Versicherung, daß das Vorrecht des Gebets für das Kind Gottes immer zugänglich ist! Wie herrlich ist die Zusicherung, daß allmächtige Liebe auf dem Thron sitzt, die uns begünstigt! Dies sollte uns in jeder Verlegenheit ermutigen, da allmächtige Liebe unbesiegbar ist. Deshalb können wir, verbunden mit Gott, niemals fehlschlagen. Unsere Stärke wird jeder Forderung gewachsen sein, und schnell wird ein Sieg dem anderen folgen, bis wir eine vollständige Eroberung in und durch Christus Jesus erlangen.
REPRINTS
Lk. 2:37; 11:5-13; 21:36; Mt. 15:27, 28; 21:22; Joh. 15:7; 16:23; Röm. 12:12; Jes. 62:6, 7; Ps. 118:5; 2. Kor. 12:8, 9; 1. Thes. 5:17; Hebr. 4:16; 1. Joh. 5:14; 3:22; Jak. 1:5, 6; Jer. 29:13.