MANNA VOM 23 . JANUAR
Ein jeder, worin er berufen worden ist, Brüder, darin bleibe er bei Gott – 1. Kor. 7:24.
KOMMENTARE
Verpflichtungen scheinen manchmal im Widerspruch zueinander zu stehen, aber in Wirklichkeit sind sie es nicht. Die erste Pflicht eines Christen ist es, in allen seinen Verhältnissen seinen Schöpfer und Herrn herzlich anzuerkennen. Seine zweite Verpflichtung, wenn er ein Ehemann und Vater ist, besteht gegenüber seiner Frau und seinen Kindern, oder wenn sie eine Ehefrau und Mutter ist, gegenüber ihrem Mann und ihren Kindern. Eheliche Verpflichtungen lasten durch göttliche Anordnung als eine erste Hypothekenschuld auf der Zeit jedes Ehemannes und jeder Ehefrau. Die Forderungen dieser Hypothek müssen vernünftig getilgt werden, bevor irgendetwas geeigneterweise für Außenstehende getan werden kann.
Der Geist des Zeitalters ist Ruhelosigkeit. Beinahe jedermann sucht irgendeine Veränderung im Leben. Zufriedenheit sollte den Charakter des Christen inmitten der vorherrschenden Unzufriedenheit so kennzeichnen, daß er dazu bewegt wird, zufrieden zu sein, wo er ist und mit dem, was er hat, und darin sollte er verbleiben, bis der Herr die Notwendigkeit eines Wechsels angibt. Glaube an Gott wird diesen Geist schützen.
1. Kor. 7:20; Lk. 3:12-14; Eph. 6:5-8; 1. Mo. 2:15; Spr. 10:4, 5; 12:11, 24; 13:4, 11; 14:23; 20:13; 22:29; 31:27; Pred. 9:10; 11:6; Röm.12:11; Eph. 4:28; 1. Thes. 4:11, 12; 2. Thes. 3:10-12.