MANNA VOM 20 . JANUAR

Was ihr erduldet, ist zur Züchtigung: Gott handelt mit euch als mit Söhnen; denn wer ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? – Hebr. 12:7.

KOMMENTARE

Der Charakter kann ohne Prüfung nicht vollständig entwickelt werden. Er ist wie eine Pflanze: zuerst ist er sehr zart; er benötigt reichlich des Sonnenscheins der Liebe Gottes, häufiges Bewässern mit den Schauern Seiner Gnade, viel Pflege durch angewandte Erkenntnis über Seinen Charakter als eine gute Grundlage für den Glauben und als Anregung zum Gehorsam. Wenn er sich unter diesen günstigen Umständen entwickelt hat, ist er für die beschneidende Hand der Züchtigung bereit und auch in der Lage, einige Schwierigkeiten zu ertragen. Und nach und nach, je nachdem wie sich die Charakterstärke entwickelt hat, dienen die dafür angewandten Prüfungen nur dazu, noch mehr Stärke, Schönheit und Gnade zu entwickeln, bis er schließlich gefestigt, entwickelt, gegründet, vollendet ist - durch Leiden.

Wenn wir von unseren natürlichen Vätern zu unserem Nutzen gezüchtigt werden, sollte es nicht als ungelegen betrachtet werden, wenn uns unser himmlischer Vater zu unserem Nutzen züchtigt. Ohne eine solche Züchtigung zu sein ist ein Beweis dafür, daß wir nicht Seine Söhne sind; eine solche Züchtigung zu erhalten, beweist Seine Vaterschaft und unsere Sohnschaft. Deshalb sollte sie uns nicht entmutigen, sondern indem wir darüber versichert sind, daß wir Söhne Gottes sind, laßt uns dadurch ebenfalls zur Besserung angespornt werden.

REPRINTS

R 1806

DURCH LEIDEN ZUR VOLLKOMMENHEIT

R 5147

DIE PHILOSOPHIE UNSERER TÄGLICHEN ERFAHRUNGEN

Hebr. 12:4-14; 5. Mo. 8:5; 2. Sam. 7:14; Hi. 5:17; Ps. 94:12; Spr. 13:13-24; 19:18; 22:15; 23:13, 14, 24; 29:15, 17; Offb. 3:19.

Hymns

307, 63, 67, 110, 293, 328, 333.

Poems of Dawn

186 : THINK IT NOT STRANGE.