MANNA VOM 21 . AUGUST
Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit – Mt. 6:33.
KOMMENTARE
Das Volk des Herrn, das geistliche Israel, tut gut daran, diesen Gedanken ständig im Sinn zu haben, daß geistliche Interessen immer den Vorrang haben sollen, daß zeitliche Angelegenheiten vom Standpunkt des ewigen Wohlergehens aus geregelt und überwacht werden sollen - vom Standpunkt des geistlichen Wachstums, der Entwicklung und des Gedeihens - vom Standpunkt der besten Interessen und der besten Einflüsse auf seine Kinder. Sie sollten nicht nur zögern, irgendeinem Einfluß zu folgen, der sie und ihre Familien in eine ungünstige, gottlose Umgebung führt, sondern sie sollten entschlossen sein, unter keinen Umständen solch einem Einfluß Folge zu leisten. Im Gegenteil, das Volk des Herrn sollte ihr Volk sein, auch wenn es weniger Bequemlichkeiten und Luxus dieses gegenwärtigen Lebens bedeuten würde.
In diesem Vers stellt Christus ein Ziel vor uns, das unserer besten Anstrengungen wert ist. Denn was hat einen höheren Wert als Jesus Christus und ewiges Leben im Königreich mit Jesus? Das Ausmaß dieser Bestrebungen muß uns auch nicht erschrecken, weil uns Gott selbst dazu eingeladen und sich mit einem Eid verpflichtet hat, uns die ganze nötige Hilfe zu geben, weil Jesus Sein Amt als Hoherpriester für uns ausübt, damit unser erfolgreiches Erreichen dieses Ziels gesichert wird und weil unsere Teilhaberschaft am heiligen Geist uns mit allen Fähigkeiten dafür ausstattet. Diese drei Dinge liefern uns alle Hilfe, sowohl äußerlich als auch innerlich, die für unser Überwinden notwendig ist. Mehr als diese Dinge würde uns schaden. Weniger als diese würde bewirken, daß wir fehlschlagen.
1. Kö. 3:13; Mk. 10:30; Röm. 8:32; 14:17, 18; 2. Tim. 4:8; Röm. 12:9-21; 1. Kor. 13; Gal. 5:22-25; Eph. 4:1-7, 12-16; 5:1, 2; Kol. 3:10-25.