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„CHRISTUS IN EUCH, DIE HOFFNUNG DER HERRLICHKEIT“
- KOL. 1:27 -

Die Sprache ist nur ein Mittel zur Vermittlung von Gedanken, und Worte sind nur Symbole für Ideen. Wenn Worte so in Sätzen gefasst sind, dass sie wörtlich genommen eine Unmöglichkeit oder Absurdität ausdrücken, aber bei symbolischer Auslegung eine bekannte Wahrheit eindringlich veranschaulichen, erkennen wir instinktiv die Bildsprache und werden durch sie belehrt. Auf diese Weise werden uns viele der tiefen Dinge Gottes – die geistlichen Dinge – mitgeteilt, da sie oft durch Dinge, die uns auf der natürlichen Ebene vertraut sind, eindringlich veranschaulicht werden. So findet beispielsweise die Auferstehung, sowohl die natürliche als auch die geistliche, eine Illustration in den Prozessen der Vegetation (1. Kor. 15:35-38); und die Prozesse des Anfangs, der Entwicklung und der endgültigen Vollendung der geistlichen Söhne Gottes finden eine bemerkenswerte Illustration in der Zeugung, dem Beleben und der Geburt des natürlichen Menschen (Jak. 1:18; Eph. 2:1; Joh 3:3). Wenn wir aber, während wir diese Symbole oder Bilder geistlicher Dinge lesen, unseren von Gott gegebenen Verstand verdrehen und entehren, indem wir offensichtliche Absurditäten als ihre Auslegung annehmen, betrügen wir uns selbst und sind dabei nicht ohne Schuld. In Gleichnissen und dunklen, symbolischen Worten öffnete unser Herr Seinen Mund und lehrte Seine Jünger, in der Erwartung, dass sie ihren gesunden Verstand gebrauchen würden, um sie entweder selbst zu deuten oder die Richtigkeit jeder von anderen angebotenen Deutung zu beurteilen, damit sie zur rechten Zeit zu einer Speise werden könnten. Und als die Jünger einmal, anstatt ihren Verstand zu gebrauchen, um die darin enthaltene Lehre zu ziehen, um die Auslegung einer Parabel baten, antwortete Jesus ihnen auf suggestive und vorwurfsvolle Weise: „Und wie werdet ihr all die Gleichnisse verstehen?“ (Mk. 4:13). Er wollte, dass wir nachdenken, überlegen und unsere von Gott gegebenen geistigen Fähigkeiten zu ihrem rechtmäßigen Gebrauch einsetzen.

In Anbetracht dieser nützlichen Überlegungen und der Tatsache, dass die Heilige Schrift reich an solchen symbolischen Ausdrücken der Wahrheit ist, wollen wir uns den Sinn des Apostels vor Augen führen, wenn er von „Christus in euch, der Hoffnung der Herrlichkeit” spricht. Er verwendet dieselbe Bildsprache erneut in seinem Brief an die Galater (Gal. 4:19), wo er sagt: „Meine Kinder, um die ich erneut Geburtswehen habe, bis Christus in euch gestaltet worden ist” usw. Hier vergleicht der Apostel seine Fürsorge, seine Mühen und seine Ausdauer für diejenigen, die durch die Wahrheit gezeugt worden waren, mit der neuen Natur, mit der körperlichen Ausdauer einer Mutter, die den Keim des menschlichen Lebens nährt und erhält, bis die neue menschliche Schöpfung geformt ist und sich die lebensnotwendigen Elemente der Natur unabhängig von ihrem Leben aneignen kann. So suchte der Apostel, diese Keime geistlichen Wesens mit seinem eigenen geistlichen Leben zu nähren und zu erhalten, bis sie, unabhängig von seinem persönlichen Wirken und Einfluss, sich die in der Wahrheit enthaltenen, von Gott gegebenen Elemente des geistlichen Lebens selbst aneignen konnten – bis der Christus-Charakter in ihnen endgültig geformt war.

In keinem anderen vernünftigen Sinne konnte der Apostel diese galatischen Christen gebären; und in keinem anderen vernünftigen Sinne konnte Christus in ihnen oder in uns geformt werden. Der Gedanke ist: Jedes wahre Kind Gottes muss einen bestimmten individuellen christlichen Charakter besitzen, dessen Existenz nicht von dem geistlichen Leben eines anderen Christen abhängt. Es muss aus dem Wort der Wahrheit, das von anderen Christen verkündet wird und wofür sie ein Beispiel sind, die Grundsätze des Lebens usw. herausziehen, die ihm einen gegründeten Charakter und seine eigene geistliche Individualität geben. Die geistliche Individualität sollte von jedem so gefestigt und bestimmt sein, dass selbst wenn der geliebte Bruder oder die geliebte Schwester, deren geistliches Leben zuerst das unsere nährte und uns in der Vervollkommnung des Charakters förderte, abfallen sollte (was nicht unmöglich ist, wie der Apostel in Hebr. 6:4-6 u. Gal 1:8 zeigt), wir immer noch leben und imstande sind, uns den Geist der Wahrheit alleine anzueignen [Manna vom 17. September].

Paulus fürchtete, und er hatte Grund zur Furcht, dass die galatischen Christen noch nicht zu dieser Bedingung eines gefestigten Charakters gelangt waren – dass das Christusleben noch nicht endgültig in ihnen geformt war. Er sagte: „Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe“ (Gal. 4:11); denn sie schenkten bereits verführerischen Lehrern Beachtung und wichen vom Glauben ab, was zeigte, dass sie nicht in der Wahrheit gefestigt waren und folglich auch nicht im Geist der Wahrheit, der der Geist Christi ist, und dass Christus daher noch nicht in ihnen gestaltet war – Vers 19.

Ach, wie oft sehen wir unter denen, die den Namen Christi tragen und wahrhaftig den Geist der Kindschaft Gottes empfangen haben, dass Christus noch nicht in ihnen Gestalt angenommen hat! Dass sie noch nicht den Entwicklungsgrad erreicht haben, der eine ausgeprägte geistliche Individualität zum Ausdruck bringt! Sie hängen weitgehend vom geistlichen Leben anderer ab, und wenn deren geistliches Leben nachlässt, erleiden diese Abhängigen einen ähnlichen Niedergang; wenn diese in den Irrtum geraten, folgen sie ihnen, wie es viele der galatischen Christen taten, an die Paulus schrieb. Wie steht es damit in eurem Fall, Geliebte? Stellt euch selbst die Frage: Ist Christus in euch so vollständig gestaltet, dass euch nichts von alledem erschüttern kann? Dass es euch, so sehr es euch auch im Herzen schmerzen möge, euer geistliches Leben nicht beeinträchtigen kann? Das bedeutet es, „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit”.

Ein Mantel des Geheimnisses und des Aberglaubens wurde über diesen Ausdruck des Apostels geworfen, offensichtlich vom großen Widersacher der Wahrheit und der Kirche, mit der Wirkung, dass Christus auf geheime Weise, die nur den Eingeweihten bekannt ist, persönlich in die geweihte Seele kommt und diese Seele einfach als Maschine benutzt; und dass diese Maschine folglich unfehlbar sei, weil Christus sie benutze; dass, wenn sie sprechen, denken, handeln oder die Heilige Schrift auslegen, dies Christus tue, in dessen Händen sie lediglich passive Vertreter seien. Mit dieser Vorstellung gehen sie im Allgemeinen noch weiter und behaupten, dass Christus persönlich mit ihnen spreche und sie unabhängig von Seinem Wort lehre; und manche gehen sogar so weit zu behaupten, dass sie Visionen und besondere Offenbarungen vom Herrn hätten. Manche sprechen von dieser Gegenwart als von Christus, manche als vom Heiligen Geist, und manche verwenden diese Begriffe synonym.

Zwar steckt in all dem ein Funken Wahrheit, und wir erinnern uns an die Worte Jesu: „Wer meine Gebote hat und sie hält, ... und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen… mein Vater wird ihn lieben, ... und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen“ (Joh. 14:21, 23), so ist es doch wahr, dass man kaum einen schwerwiegenderen Irrtum hegen könnte als diese Vorstellung von persönlicher Unfehlbarkeit aufgrund der angeblichen geheimnisvollen Gegenwart eines anderen Wesens im Inneren.

Man beachte, dass diese Verheißung der immerwährenden Gegenwart des Vaters und des Sohnes denen gilt, die die Gebote des Herrn Jesus haben und halten. Diejenigen also, die das Wort des Herrn ignorieren und Seine Gebote nicht haben – die nicht wissen, welche das sind, und sie daher nicht halten können, sondern auf die Stimme ihrer eigenen Einbildung hören und alle wechselnden Zustände ihrer eigenen Gefühle beachten, sie für die Stimme des Herrn halten und den Eindrücken folgen, die aus dieser Quelle stammen, anstatt den Geboten oder Lehren des Herrn – irren sich gewaltig, wenn sie diese Verheißung für sich beanspruchen. In ihrer Täuschung folgen sie einem anderen Geist als dem Geist der Wahrheit; und wenn sie nicht aus dieser Falle befreit werden, müssen sie unweigerlich immer tiefer in Aberglauben und Irrtum versinken.

Die erste Schwierigkeit, auf die wir stoßen, wenn wir versuchen, diese Täuschung aus der Mitte derer zu vertreiben, die davon verblendet sind, ist die Behauptung, dass dies eine höhere Errungenschaft im geistlichen Leben sei, zu der wir noch nicht gelangt seien. Wenn man ihnen die Aussagen der Schrift zu diesem Thema vorlegt, sagen sie: „Oh, ich sehe, dass du das theoretische Wissen hast, aber du hast nicht den Geist, du hast nicht Christus in dir“. Dann erzählen sie, wie Christus in ihnen ist und dass Er „sie wunderbare Dinge lehrt“, von denen wir bald feststellen, dass sie ganz und gar nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmen. Es ist in der Tat ein trauriger Fall, wenn alle Aussagen der Schrift, die ihrem Glauben widersprechen, mit dem Hinweis auf höhere Offenbarungen Christi oder des Heiligen Geistes beiseitegeschoben werden, die andere Kinder Gottes nicht genießen, und dass Christus persönlich in ihnen wohnt usw. usw.

Wer außer diesen Verführten kann nicht sehen, dass, wenn ihre Theorie wahr wäre – wenn Gott mit ihnen spricht und alle ihre Fragen außerhalb Seines geschriebenen Wortes, der Bibel, durch geistige Inspiration, Träume oder hörbare Stimmen beantwortet – dann wäre die Bibel ein nutzloses Buch und die Zeit, die man mit ihrem Studium verbringt, wäre reine Zeitverschwendung. Wer würde „die Schriften erforschen“ wie nach verborgenen Schätzen, wie es der Herr geboten hat und wie alle Apostel es taten, wenn sie ihre Augen schließen oder niederknien könnten und Gott ihnen eine besondere Offenbarung über die gewünschten Informationen geben würde? Sicherlich würde jeder vernünftige Mensch eine besondere Offenbarung zu einem Thema vorziehen, anstatt Tage, Monate und Jahre damit zu verbringen, die Worte unseres Herrn und der Apostel mit denen der Propheten und dem Buch der Offenbarung zu untersuchen und zu vergleichen („forschend, auf welche oder was für eine Zeit der Geist Christi hindeutete“ [1. Petr. 1:11]), wenn er fragen und in einem Augenblick eine inspirierte und unfehlbare Antwort erhalten könnte.

Keiner von Gottes Geweihten sollte sich vom Widersacher so irreführen lassen. Das ist der Sprungbrett zum Stolz und zu allen bösen Werken; zum Stolz, weil diejenigen, die sich so täuschen lassen, sich bald von Gott über die Apostel erhoben fühlen, die selbst in der Zusammenkunft nach dem Sinn des Herrn urteilten, wie er in Seinem Wort und in Seiner vorsehungsvollen Führung in Übereinstimmung mit Seinem Wort zu lesen ist (Apg. 15:12-15); zu jedem bösen Werk, weil diejenigen, die so aufgeblasen sind, sich für unfehlbar halten und, getrennt vom Anker der Wahrheit, der Bibel, von Satan schnell in die äußere Finsternis der Welt oder in noch dunklere Täuschungen geführt werden können.

Das Zeugnis der Heiligen Schrift steht jedoch im völligen Widerspruch zu diesem prahlerischen Geist. Paulus sagt: „Erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? es sei denn, dass ihr etwa unbewährt seid“. Und dann ermahnt er uns, uns selbst zu prüfen, ob wir im Glauben sind oder ob wir den Glauben verworfen haben und damit verworfen sind – nicht mehr annehmbar vor Gott (2. Kor. 13:5). Jedes wahre Kind Gottes achtet die Gebote Gottes: Es erforscht die Schriften, um sie zu erkennen, und überlässt sich nicht der Unwissenheit; und wenn es sie gelernt hat, bemüht es sich, sie zu halten, und die Gegenwart des Vaters und des Sohnes bleibt bei allen, solange sie an Ihren Geboten festhalten (sie befolgen) – die Wahrheit in Gerechtigkeit bewahren.

Die Wahrheit zu haben und zu bewahren bedeutet nicht, sie einfach auf Empfehlung eines Freundes anzunehmen, weil sie Trost spendet und nichts kostet, und daran festzuhalten, bis ein anderer vermeintlicher Freund den unentschlossenen Sinn mit einer fantasievollen Theorie blendet. Das Versprechen der beständigen Gegenwart des Vaters und des Sohnes gilt nicht solchen Menschen. Christus ist nicht in ihnen; Christus ist in den Demütigen und Aufrichtigen. Er und der Vater lieben diese und bleiben bei ihnen.

Aber wie? Zur Veranschaulichung: Ein Freund, der einen anderen zum Bahnhof begleitete, sagte, als er in den Zug einsteigen wollte: „Denk daran, ich werde die ganze Zeit bei dir sein“. Er meinte damit, dass seine Gedanken bei seinem Freund sein würden und dass er sich um sein Wohlergehen sorgen würde usw. In einem ähnlichen, aber noch umfassenderen und weiter gefassten Sinne ist der Herr immer bei Seinem Volk. Er denkt immer an uns, nimmt sich unserer Interessen an, behütet uns in Gefahr, sorgt für uns in irdischen und geistigen Dingen, liest in unseren Herzen, bemerkt jeden Antrieb liebender Hingabe an Ihn, gestaltet die Einflüsse um uns herum zu unserer Schulung und Läuterung, und Er achtet auf unseren schwächsten Ruf nach Hilfe, Mitgefühl oder Gemeinschaft mit Ihm. Es gibt keinen Augenblick, in dem Er nicht wacht, ob wir Ihn in den geschäftigen Mittagsstunden oder in den stillen Stunden der Nacht rufen. Und nicht nur der Herr Jesus ist so gegenwärtig, sondern auch der Vater. Wie glückselig ist das Bewusstsein einer solchen bleibenden Treue! Und kein wahres Kind Gottes ist ohne diesen Beweis seiner Annahme [Manna vom 18. September]. Manchmal ist es offensichtlicher als zu anderen Zeiten, beispielsweise wenn eine besondere Prüfung des Glaubens, der Geduld oder der Ausdauer besondere Hilfe erforderlich macht und sofort die Gnade in ausreichendem Maße mit einer wertvollen Erkenntnis ihrer liebevollen Quelle einsetzt.

„Selbst Trauer, vom Himmel berührt, wird hell,
Mit mehr als dem Strahl der Verzückung,
So wie die Dunkelheit uns Welten des Lichts zeigt,
Die wir bei Tag nie gesehen haben“.

Jedes wahre Kind Gottes hat diese kostbaren Beweise Seiner Sohnschaft, und die schwierigsten Stationen auf seinem Weg werden durch die göttliche Gnade so erleuchtet, dass sie zu den hellsten werden, und die Erinnerung verweist weiterhin mit Dankbarkeit auf sie; und Glaube, Hoffnung und Liebe werden stärker und inspirierender.

Unser Herr bringt den Fortschritt und die Entwicklung unseres geistlichen Lebens immer mit unserer Aufnahme der Wahrheit und dem Gehorsam ihr gegenüber in Verbindung. Jedes Kind Gottes sollte sich vor solcher Belehrung in Acht nehmen, die behauptet, dem Wort voraus zu sein, und dass Christus oder der Heilige Geist zu solchen fortgeschrittenen Christen unabhängig vom Wort spreche. Die Falle ist äußerst gefährlich. Eine solche Lehre begünstigt geistlichen Hochmut und Überheblichkeit und macht die Warnungen und Vorhaltungen der heiligen Schriften kraftlos, denn die Getäuschten denken, dass sie einen höheren Lehrer in sich wohnen haben. Und Satan nutzt diese Täuschung aus und macht sie zu Gefangenen seines Willens [Manna vom 19. September].

Diese symbolischen Ausdrücke der Heiligen Schrift müssen als Symbole interpretiert werden, und ihnen eine unvernünftige Auslegung aufzuzwingen, zeugt von einer schuldhaften Willkür, die die von Gott bestimmten Gesetze unseres Sinnes missachtet, und das Ergebnis ist Selbsttäuschung. Wenn wir lesen: „Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm“ (1. Joh. 4:16), ist die einzig vernünftige Auslegung, dass wir in der Liebe und Gnade und im Geist oder in der Gesinnung Gottes bleiben und dass Sein Geist oder Seine Gesinnung in uns bleibt. So wirkt Gott durch Seinen innewohnenden Geist in uns, um zu wirken „sowohl das Wollen als auch das Wirken“ (Phil. 2:13); und wir werden nicht als im Leib, sondern als im Geist gerechnet, wenn der Geist Gottes in uns wohnt (Röm. 8:8, 9).

Lasst uns danach streben, mehr und mehr den Sinn, den Geist Gottes zu haben – Sein Wort reichlich in uns wohnen zu lassen ( Joh. 15:7; Kol 3:16) – Seine Gebote zu haben und zu halten, damit die bleibende Gegenwart des Vaters und des Sohnes mit uns sei; und damit, in der Erkenntnis, dass der Charakter und das Leben Christi in uns endgültig geformt sind, die Hoffnung der Herrlichkeit unser sei; denn unser Herr hat gesagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist“ (Mt. 7:21). Wie sorgfältig sollten wir also danach trachten, den Willen Gottes zu erkennen und zu tun. Viele werden zwar mit dem Vorwand ihrer wunderbaren Werke hervorkommen und hoffen, in das Königreich aufgenommen zu werden, aber nur diejenigen werden anerkannt werden, die den Willen des Herrn getan haben und keine eigenen Theorien oder Werke vorzuweisen haben, mit denen sie prahlen können.